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ARCHIV |
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| 2002 | |||||||||||
| Fotogalerie der vermittelten Tiere |
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Hier sehen Sie Fotos von einigen unserer "Kunden". Die Tiere wurden erfolgreich an neue Tierhalter vermittelt bzw. entlaufene an die rechtmäßigen Eigentümer zurück gegeben. Die Bilder sind in Miniatur-Ansicht dargestellt; ein Klick auf das Foto ergibt große Abbildung. |
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| 2009 | |||||||||||
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Der 4. Oktober – Todestag des Heiligen Franz von Assisi – ist Welttierschutztag. Aktive Tierschützer nutzen international diesen Termin, auf die Belange des Tierschutzes hinzuweisen. Auch Ihr Ditzinger Tierschutzverein möchte den Welttierschutztag zum Anlass nehmen, wieder auf viele ungelöste Probleme aufmerksam zu machen. Noch immer gibt es Langstrecken-"Schlacht"-Tier-Transporte, noch immer sind Tausende Tiere als "Versuchskaninchen" in Tierversuchen Todeskandidaten, noch immer zählt ausschließliches Gewinnstreben bei Eier- und Fleisch-"Produktion". Wenn es in Teilbereichen geringfügige Verbesserungen gegeben hat, so ist das den ausdauernden und konsequenten Aktionen von Tierschützern zu verdanken. Wir werden deshalb weiterhin Tierfreunden Unterschriftenlisten oder Petitionskarten zur Unterzeichnung vorlegen. Wenn Sie weitere Informationen zu den oben erwähnten Stichworten möchten, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Um unsere vielfältigen Aufgaben zum Tierschutz vor Ort erfüllen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir suchen z. B. ehrenamtliche HelferInnen, die unser kleines Team unterstützen. Ganz dringend brauchen wir Pflegeplätze für ausgesetzte, zugelaufene Tiere. - Natürlich ist ebenso jede Geldspende sehr erwünscht, da wir keine staatlichen Fördermittel erhalten und Rechnungen von Tierarztpraxen, für Tiernahrung u.s.w. nicht allein von den Mitgliedsbeiträgen bezahlt werden können. Deshalb bitten wir Sie, liebe Tierfreunde herzlich um eine Welttierschutztag-Spende auf unser Konto 30564000 bei der Volksbank Strohgäu, BLZ 60062909. Vielen Dank! |
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Diese Zwergfledermaus, die in ihrer Pflegestelle "Ludwig" getauft wurde, verdankt ihr Überleben einer Schar aufmerksamer Schulkinder der Wilhelmschule. In der Pause fanden sie das ca. 2 cm große Tier (wiegt etwas weniger als zwei Gramm) und brachten es postwendend auf das Sekretariat. Dort wurde Herr Bräu vom Tierschutz verständigt, der ins Auto sprang, die Fledermaus abholte und zum Tierarzt brachte. Von dort kam Ludwig in die Pflegestelle. Nach einem intensiven Telefonat mit Frau Kaipf, (Fledermausexpertin in Tübingen), wissen wir jetzt, dass Zwergfledermäuse oft Zwillinge gebären, von denen manchmal eines in der ersten Zeit verloren geht, weil es sich nicht genug an der Mutterzitze festsaugt. "Ludwig" wird nun alle drei Stunden mit einer Spezialmilch durch eine Pipette gefüttert. Er ist ein richtiger Genießer geworden. In drei Wochen, wenn er ausgewachsen ist, (vier Gramm Körpergewicht) kann er fliegen, Nahrung fangen und wird dann frei gelassen. Toll, dass viele hingeschaut und zusammengearbeitet haben! Danke! Das ist doch echt gute Tierschutzarbeit! |
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Im Garten der
Familie Mayer fand im Juni das erste Mini-Hasen-Seminar statt. Da
der Hase Hoppel im Außengehege einer der maßgeblich Betroffenen war, wird
der Ablauf des Seminars nun kurz von ihm wiedergegeben. "Ich habe mich schon sehe gewundert, dass meine Frau Rexona und ich da so plötzlich im Mittelpunkt standen. Oft wird an uns und unseren Artgenossen nämlich achtlos vorüber gegangen. Doch da haben sich doch glatt 13 Mini-Experten zu einem Seminar getroffen und es ging ausschließlich um uns Langohren! |
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Diese Experten
waren sehr bewandert und haben sich gegenseitig sehr wertvolle Ratschläge
gegeben: Was wir gerne fressen, was uns Angst macht, wie viel Platz wir
brauchen, warum es sooooo wichtig ist, sich mit uns zu beschäftigen, was
passiert, wenn wir Durchfall kriegen... Ich sag dir, da waren Leute
dabei, die wussten echt alles. |
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Beim Festzug zum Jubiläum "125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ditzingen und
90 Jahre Musikverein Stadtkapelle Ditzingen" war auch das Team vom
Tierschutzverein dabei.
Die Fotos zeigen unser "Einsatzfahrzeug" vor dem Start.
Ganz bewusst haben wir darauf verzichtet, lebendige Tiere im Festzug zu
präsentieren. Wir bedanken uns bei Peta e.V. für die Überlassung von Info-Material und Tiermasken. |
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Mehr als 5000 km für den Tierschutz unterwegs Der 1. Vorsitzende Alfons Bräu berichtete über die Tierschutz-Arbeit im Jahr 2008. 110 Tiere wurden aufgenommen, 68 vermittelt, 46 Katzen kastriert, rund 120 Tierarzt-Besuche waren notwendig. 5000 gefahrene Kilometer waren ein weiteres Zeichen für die Aktivitäten. Herr Bräu richtete Dankesworte an die ehrenamtlichen HelferInnen für ihren Einsatz. Insbesondere bedankte er sich bei Familie Fauser, die seit Jahren eine verlässliche Anlaufstelle für Katzen bietet. Im Finanzbericht gab Gerhard Seiz einen Überblick zur Situation der Einnahmen und Ausgaben. Auf der Ausgabenseite waren bei gestiegenen Anforderungen (insbesondere die Katzen-Kastrationen) die Tierarztkosten ein wesentlicher Posten. 2008 konnten noch Spenden-Einnahmen erzielt werden; es ist jedoch aufgrund des allgemeinen wirtschaftlichen Umfeldes mit einem Rückgang zu rechnen. Neben den Mitgliedsbeiträgen trugen Einnahmen aus Flohmärkten dazu bei, die entstandenen Kosten zu begleichen. Die Entlastung von Vorstand und Beirat erfolgte - bei jeweils eigener Enthaltung - einstimmig. In den Ausschuss/ Beirat wurde Frau Giesela Mayer berufen; damit sind in diesem Gremium fünf ehrenamtliche TierschützerInnen tätig. Mehrere Katzen stehen zur Zeit auf der Vermittlungsliste, den Teilnehmern der Jahresversammlung wurden einige Tiere in Wort und Bild vorgestellt. Hier im Internet auf unserer Seite "Tiervermittlung". Unterhaltsamer Schlußpunkt der Versammlung war eine Diashow einer Afrika-Foto-Safari , präsentiert von Familie Kordisch. Dutzende sehr schöner Aufnahmen von Landschaft und Tieren beeindruckten die Tierfreunde sehr. |
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Erfolgreich vermittelt!
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| Der Border-Mix "Why", den Sie
hier auf dem Foto sehen, wurde nach drei Monaten Aufenthalt in seiner
privaten Unterbringung beim Ditzinger Tierschutzverein erfolgreich
in ein neues Zuhause vermittelt. Wer regelmäßig diese Internetseite anklickt, weiß, wie lang wir nach einer Familie für ihn gesucht haben. Jetzt ist es geschafft: Eine Familie hat ihn gesehen und gleich "adoptiert". Auf diesem Weg ist nun Danke zu sagen, an alle, die uns in den letzten drei Monaten Zuspruch und Zuversicht haben zuteil werden lassen. Danke an die Familien von Schumi, Tessa, Maya, Mephista und alle anderen, die mit uns an diesen Hund geglaubt haben. Danke an Marc, der viele wichtige Erziehungstipps und das beste Futter der Welt für uns hatte. Danke (und hier stinkt Eigenlob nicht!!!) an die Mitglieder des Ditzinger Tierschutzvereins, die unermüdlich gesucht, nachgefragt und sich mit Why beschäftigt haben, ihn ins Internet gebracht haben. Hoffentlich haben wir keinen vergessen! Why hat uns gezeigt, dass Hinschauen und Helfen lohnt, dass jedes Tier kostbar ist und jedes die Chance auf Weitervermittlung verdient! Danke an alle! |
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| 2008 | |||||||||||
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NEUE PROJEKTE BEIM DITZINGER TIERSCHUTZ |
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| 2007 | |||||||||||
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Katze in Schöckingen erschossen! 500 Euro Belohnung! |
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In Schöckingen, in der Umgebung des
Obstwiesenweges, hat ein Katzenhasser wieder zugeschlagen. Wie schon im
Sommer, schießt er mit einem Luftgewehr auf wehrlose Katzen. Am 16.11.2007
morgens wurde ich von einem Anwohner des Obstwiesenweges verständigt, dass
in seinem Hausgarten eine tote Katze liegt. Die Art und die Lage des
Tieres lässt die Vermutung zu, dass sie nicht an diesem Ort verstorben
ist. Nachdem keine äußeren Anzeichen von einer Verletzung zu sehen waren, ließ ich sie von einem Tierarzt röntgen. Das Röntgenbild zeigt einwandfrei ein Projektil aus einem Luftgewehr. Ich bitte deshalb alle Bürger, die am Donnerstag, dem 15.11. ein Geräusch gehört oder ein merkwürdiges Verhalten gesehen haben, sich vertrauensvoll an mich oder gleich an das Polizeirevier in Ditzingen zu wenden. Es handelt sich um das Gebiet um den Obstwiesenweg und die angrenzenden Strassen. A. Bräu, 1. Vorsitzender, Tel. 07156 958463 Die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e. V. mit Sitz in Gerlingen hat eine Belohnung in Höhe von € 500,00 ausgesetzt für Hinweise, die zu einer Überführung des Täters führen. Eine solche Tat ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand gem. § 17 Tierschutzgesetz und muss bestraft werden! Es gibt übrigens ausreichende wissenschaftliche Kenntnisse darüber, dass Tierquäler auch für Menschen gefährlich werden können. Wir bitten die BürgerInnen, insbesondere aus Schöckingen, um Hinweise, die selbstverständlich vertraulich behandelt werden. Tel. 07156 958463. |
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Katzenhasser in
Ditzingen
Ich bitte deshalb alle Bürger, die irgendetwas gesehen oder gehört haben, sich vertrauensvoll an mich zu wenden. Der Täter sollte sich bewusst sein, dass er außer der gemeinen und verwerflichen Tierquälerei auch eine Straftat begeht. Alfons Bräu Tel.: 07156 958463 |
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Dr. Oetker sagt NEIN zu
Eiern aus der Käfighaltung |
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Sammelaufruf. Die Situation in den Tierheimen Rumäniens ist wesentlich schlechter als in Deutschland; hier fehlt es oftmals am Nötigsten. Wir rufen deshalb auf, nicht mehr benötigte Bettwäsche, Wolldecken, Gummistiefel, Hundehalsbänder und –leinen sowie Körbchen für Hunde und Katzen zur Verfügung zu stellen. Die gespendeten Artikel werden vom Team der "Tierhilfe Hoffnung e. V." regelmäßig nach Rumänien transportiert. Wegen der Abgabe der Spende können Sie sich mit Frau Schubert, Telefon 07156 7776 in Verbindung setzen. Wir danken Ihnen im voraus für Ihre Unterstützung. |
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| 2006 | |||||||||||
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Sehr geehrte
Besucher, liebe Tierfreunde und Vereinsmitglieder, der Tierschutzverein Ditzingen e. V. feierte 2006 das 40-jährige Bestehen.
Ein Bär im Bürgersaal - Tiervermittlung einmal anders |
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zur Jubiläumsveranstaltung des Tierschutzvereins anlässlich des 40-jährigen Vereinsbestehens am 29. Juli 2006 im Bürgersaal des Rathauses Ditzingen konnten mehr als 70 Gäste begrüßt werden. Einige Stadträte, Vorstandsmitglieder benachbarter Tierschutzvereine und die regionale Presse rundeten neben einer großen Anzahl interessierter Vereinsmitglieder den Besucherkreis ab. Der Schirmherr der Veranstaltung, Herr Oberbürgermeister Makurath richtete seine Gruß- und Dankesworte an den Vereinsvorsitzenden Herrn Bräu und die ehrenamtlich tätigen Mitglieder. Durch den Vorsitzenden des Landestierschutzverbandes, Herrn Käfer, fanden die Aktivitäten der Ditzinger Tierschützer Lob und Anerkennung. Ein ca. 80 cm großer Plüsch-Doppelgänger des Braunbären "Bruno" wurde im Rahmen einer Versteigerung für einen guten Zweck an eine Tierfreundin "vermittelt". Das Programm der Veranstaltung umfasste Informatives und Unterhaltung. "Roter Faden" war eine viel beachtete Bildschirmpräsentation mit zahlreichen Fotos und Grafiken. Verquickt mit geschichtlichen, sportlichen und gesellschaftlichen Ereignissen im Jahr 1966 konnten die Gäste an der Leinwand die Entwicklung des Vereins seit seiner Gründung vor 40 Jahren verfolgen. Die Vereinsarbeit, mit den beiden Schwerpunkten praktischer Tierschutz und Öffentlichkeitsarbeit wurde vom 1. Vorsitzenden Herrn Bräu und der Moderatorin Frau Monninger anschaulich erläutert. Themen wie "Verbraucher haben die Macht" z. B. beim bewussten Einkauf (keine Eier aus Käfighaltung und Verzicht auf Fleisch aus Massentierhaltung) wurden deutlich gemacht. Frau Dr. Kejcz berichtete über den Einsatz von Therapiehunden in der Seniorenresidenz Guldenhof, Hirschlanden und die erstaunlichen Erfolge. Ein schwäbischer Sketch trug zur Auflockerung der Veranstaltung bei. Das Ehepaar Remiger aus Gebersheim umrahmte mit Operettenmelodien das Programm. Der Tierschutzverein Ditzingen bedankt sich sehr herzlich bei den Gästen und allen, die durch Spenden, Aktivitäten und persönlichem Engagement zum Gelingen dieser Jubiläumsveranstaltung beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön für die vielen freundlichen Zuschriften, die uns anlässlich des Jubiläums erreicht haben. Diese und nicht zuletzt die Rede des Schirmherrn, Herrn OB Makurath, bestärken uns, die Aktivitäten zum Schutz der Tiere unvermindert fortzusetzen. Vielleicht mit Unterstützung durch neue und junge Mitglieder... |
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Fast genau vor 40 Jahren, am 14. Juni 1966, haben sieben Ditzinger Bürger die Initiative ergriffen und den Tierschutzverein Ditzingen e. V. gegründet. 40 Jahre Vereinsgeschichte kann sich sehen lassen. Die Zeit läuft, und wir freuen uns, dass Sie sich ein bisschen davon nehmen, um unseren Verein ein wenig kennen zu lernen: Die Anfangsbedingungen waren sehr bescheiden. Frau Schütz hatte in der Zeppelinstraße ein Kinderzimmer zum Büro umfunktioniert und agierte eifrig von dort aus mit dem Telefon. Mit guten Kontakten in der Kommunalpolitik, zu den Landesparteien, zur Polizei und natürlich auch zum Tierheim Ludwigsburg, bewirkte sie viel. Seitdem hat der Verein eine gute Entwicklung genommen. Inzwischen ist der Verein auf über 150 Mitglieder angewachsen. Zur Zeit wird vorwiegend praktischer Tierschutz ausgeübt. Wildlebende Katzen werden gefangen, sterilisiert und gefüttert, Tiere werden vermittelt, es werden kleine aus dem Nest gefallene Vögel aufgezogen und vieles mehr. Leider fehlen die Mittel und der Raum, selbständig ein Tierheim zu führen, so arbeiten wir mit dem Tierheim Ludwigsburg eng zusammen. Zahlreiche Unterschriftensammlungen zu verschiedenen Themen, allein zur Stellung des Tierschutzes in der Werteordnung des Grundgesetzes und der baden-württembergischen Landesverfassung, hatten Erfolg. Auch trugen unsere Unterschriften zum Verbot von (Schlacht-) Rindertransporten quer durch Europa bei. Die EU-Subventionen fallen jetzt weg. Im Herbst 2005 wurden furchtbare Praktiken aus China bekannt. Nach einem Fernsehbericht und Pressemeldungen, wie Hunde und Katzen für Pelzartikel grausam gequält und getötet werden, sind auch die Ditzinger Tierschützer aktiv geworden. Direkte Post an die Mitglieder und ein Aufruf im Ditzinger Anzeiger, sich an Unterschriften-Aktionen zu beteiligen, ergaben eine bemerkenswerte Resonanz: Innerhalb kurzer Zeit haben mehr als 500 Tierfreude mitgemacht, auf Listen unterzeichnet oder Petitionsbriefe verschickt. Tierschutz ist zur Zeit nötiger denn je, die wirtschaftliche Lage und Hartz IV verführt die Menschen immer häufiger die Billigprodukte zu kaufen (Billigprodukte = Massentierhaltung = Tierquälerei und meistens auch noch gesundheitsschädlich). Deshalb unsere Bitte an Sie: Achten Sie auf Qualität! Wir möchten auch an dieser Stelle unseren ehrenamtlichen Helfern und Tierschützern unseren großen Dank aussprechen, denn ohne diese Hilfe wäre kein Tierschutz möglich. |
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Riesenschlange vor der Haustür
Eine ungewöhnlichen Fund
machte Alfons Bräu, 1. Vorsitzender des Tierschutzvereins Ditzingen:
Vor seiner Haustür stand eines schönen Morgens eine große grüne Holzkiste.
Auf der Kiste lag ein Briefumschlag; Inhalt ein Schlüssel. Um das
Geheimnis zu lüften, waren das Schloss und der Deckel rasch geöffnet: Eine
leibhaftige Boa Constrictor, mehr als 2 Meter lang, lag in der Box!
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Es ist ja leider nichts außergewöhnliches, dass Tiere ausgesetzt werden - aber eine Riesenschlange ist wirklich nicht alltäglich. Mehrere Telefonate waren notwendig, um das exotische Tier endlich zur Stuttgarter Wilhelma bringen zu können. Einzelheiten hier zu beschreiben, würde den Rahmen dieser Veröffentlichung sprengen. Nur soviel: Das ist nur eines von mehr als 100 Tieren, die im vergangenen Jahr vom Ditzinger Tierschutz betreut, versorgt oder vermittelt wurden, so Herr Bräu in seinem Jahresbericht bei der Hauptversammlung des Vereins am 23. März 2006. Den Mitgliedern und Besuchern wurde ein interessanter Einblick in die Arbeit der Tierschutzorganisation Peta e. V. gegeben, die mit dem 2. Vorsitzenden Herrn Ullmann, Herrn Dr. Haferbeck und Herrn Faulmann vertreten war. Dr. Haferbeck schilderte in seinem Vortrag, was Peta alles unternimmt, um weltweit Tierleid einzudämmen oder zu vermeiden. Ob es um Pelze geht (und deren furchtbare Herkunft), Tierversuche, oder das Abschlachten von Robben in Kanada. Undercover-Aktionen zur Aufdeckung von Skandalen und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit sind zwei weitere Stichworte aus dem Peta-Bericht. Die für eine Hauptversammlung üblichen formellen Dinge wie Finanzbericht, Kassenprüfung, Entlastung von Vorstand und Ausschuss gingen wie gewohnt, ohne jegliche Beanstandungen, "über die Bühne". Den Tierfreunden wurde über die ehrenamtliche Arbeit berichtet und der 1. Vorsitzende Herr Bräu gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten des mehr als 150 Mitglieder zählenden Vereins, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. |
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Medienberichte
über schreckliche Tiermisshandlungen in China haben Sie vielleicht
gesehen oder gelesen. Jeder Tierfreund ist entsetzt, und bestimmt fragen
auch Sie sich, was getan werden kann, um solche Dinge zu unterbinden. -
Es ist uns bewusst, dass trotz zahlreicher Maßnahmen keine Änderung von
"heute auf morgen" zu erwarten ist. Dennoch möchten wir Sie bitten, einen
Protestbrief an die chinesische Botschaft schreiben. Wenden
Sie sich an uns, gerne erhalten Sie weitere Informationen. |
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Unseren Aufruf, eine Unterschriften-Aktion zu unterstützen, hat breites Echo gefunden. Mehr als 500 Tierfreunde haben sich in den letzten Wochen für ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle ausgesprochen. Die Unterschriften-Listen wurden zwischenzeitlich an Deutschen Tierschutzbund e. V. in Bonn weitergereicht. Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben und hoffen mit Ihnen auf baldige Entscheidungen der Gesetzgeber. |
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| 2005 |
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I |
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Wir sind bei den Tieren. Das ist das Motto der Tierschutz-Organisation ANIMALS' ANGELS. Die Mitbegründerin und Geschäftsführerin dieses Vereins, Frau Christa Blanke und ihr Mann Michael Blanke waren zu Gast bei der Jahreshauptversammlung vom Tierschutzverein Ditzingen am 9. März 2005. Frau Blanke schilderte die Arbeit ihres Vereins, der gegen die furchtbaren Langstrecken-Tiertransporte kämpft. In Europa und an den Brennpunkten weltweit sind Mitarbeiterinnen unterwegs.. Sie begleiten mit großem Einsatz Tiertransporte, sorgen für frisches Wasser und kümmern sich um verletzte Tiere. Animals' Angels-Teams bemühen sich an Umschlagplätzen und Häfen, Märkten und Schlachthöfen um Kontrollen. Polizei-Schulungen sind ein weiterer Aufgabenbereich. |
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Das Hauptinteresse ist
ein Verbot der Langstreckentiertransporte, bei denen (Schlacht-)
Tiere tagelang über tausende Kilometer z. B. von Polen nach Süditalien
gekarrt werden, teilweise ohne ordentliche Versorgung mit Wasser und
Futter. Mit Unterschriften-Aktionen wird bei der Bevölkerung auf diese
Missstände aufmerksam gemacht und versucht, auf den Gesetzgeber
einzuwirken. Der Tierschutz Ditzingen würdigt die wertvolle Tätigkeit
von Animals' Angels und wird den Verein weiterhin unterstützen. Herr Stadtrat Konrad Epple, in seiner Funktion als Stellvertreter des Oberbürgermeisters, überbrachte die Grüße der Stadtverwaltung. Er übernahm dankenswerterweise den Part "Entlastungen" und unter seiner Leitung ergaben die Abstimmungen jeweils einstimmige Entlastung für Vorstand und Kassierer. Vorstand Alfons Bräu gab einen Ausblick auf die im laufenden Jahr geplanten Aktivitäten. Die Öffentlichkeitsarbeit wird wie gewohnt fortgesetzt: Beim Schöckinger Dorffest, dem Hafenscherbenfest und Weihnachtsmarkt in Ditzingen ist der Tierschutzverein wieder dabei. |
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| 2004 |
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Hundefänger in
Ditzingen Darüber berichtete der Vereinsvorsitzende Alfons Bräu bei der Jahreshauptversammlung am 17. März 2004 und informierte die Mitglieder über weitere Aktivitäten der Ditzinger Tierschützer. Nach dem Finanzbericht mit positiven Zahlen, vorgetragen von Gerhard Seiz, wurden Vorstand und Ausschuss einstimmig entlastet. Herr Bürgermeister Bahmer als Vertreter der Stadt Ditzingen würdigte die ehrenamtliche Arbeit des Vereins. Nach seinen Worten ist auch bei anderen Vereinen ein gewisser Mangel an "Nachwuchs"; nicht nur der Tierschutz ist bemüht, mit jungen, neuen Mitgliedern die Vereinsarbeit zu stärken. Ein Vortrag von Dipl. Ing. Günter Peter von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) wurde von den Vereinsmitgliedern mit großem Interesse verfolgt. Eine Computer-Präsentation mit zahlreichen Fotos machte die Berichte sehr anschaulich. Eine kleine Statistik über FUNDTIERE und TIERVERMITTLUNGEN im Jahr 2003 haben wir hier für Sie: Von insgesamt 22 vermissten Tieren konnten 10 an die Eigentümer zurückgegeben werden. Zahlreiche Fundtiere waren zu betreuen, darunter zum Beispiel: 22 Katzen, 7 Igel, 2 Hasen, 5 Wellensittiche, 2 Kanarienvögel, 1 Rosellasittich, 1 Weisskopfsittich, 1 Krähe, 1 Grünspecht und 1 Blesshuhn. 23 Tiere konnten erfolgreich vermittelt werden, 18 wurden an das Tierheim Ludwigsburg abgegeben. Von den verletzt aufgefundenen Tieren, z. B. Sperling, Gartenrotschwanz, Amsel, Elster, Falken, Schleiereule waren trotz tierärztlicher Bemühungen leider einige nicht zu retten. |
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte
(Bundesverband der Tierversuchsgegner e. V.) übergab am 6. November 2003
Listen mit 366.000 Unterschriften an Bundesministerin Renate Künast.
Damit wir die Forderung des Verbandes unterstrichen, tierversuchsfreie
Forschungsmethoden stärker zu unterstützen. |
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| 2003 |
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Eine WICHTIGE INFORMATION für alle Tierschutz-Freunde:
Bei Unterredungen mit Bürgern unserer Stadt werden
wir öfters mit unerfreulichen Tatsachen konfrontiert: Es gibt zahlreiche
Organisationen, die sich für den TIERSCHUTZ einsetzen. Nicht alle davon
sind seriös. Sie haben in der Vergangenheit sicher Presse- und
Medienberichte verfolgt, über dubiose Machenschaften von angeblichen
Tierschützern, die Spendengelder veruntreut haben und in die "eigene
Tasche steckten". Damit ist dem TIERSCHUTZ-Gedanken allgemein ein "Bärendienst" erwiesen. Einige "schwarze Schafe" verursachen Misstrauen und Desinteresse der Bevölkerung. Es ist verständlich, wenn kritische Stimmen zu hören sind. Uns sind diese Missstände bekannt. Wir bemühen uns, Ihnen die Unterschiede zwischen seriösen und bedenklichen Tierschutz-Organisationen aufzuzeigen. Lassen Sie sich auf der Straße oder am Telefon nicht dazu überreden, Ihre Bankverbindung anzugeben. Gleichzeitig dürfen wir Ihnen versichern:
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Bericht über die Mitgliederversammlung 2003Bei der Jahreshauptversammlung am 9. April 2003 konnte der 1. Vorsitzende Alfons Bräu hochrangige Gäste begrüßen: Herrn Bürgermeister Bahmer als Vertreter der Stadt Ditzingen und Herrn Flaig, Schatzmeister des Tierschutz-Landesverbandes.In seinem Tätigkeitsbericht für das vergangene Jahr erläuterte Herr Bräu die Tierschutz-Arbeit. Zahlreiche entlaufene Tiere konnten den Eigentümern zurückgegeben werden, Vermittlung von Fundtieren und die Versorgung verletzt aufgefundener Tiere waren wesentliche Aufgaben. Ob Vögel, Igel, Hasen, Hunde oder Katzen - der örtliche Tierschutzverein war regelmäßig im Einsatz. Aktionen der letzten Jahre (Kastrationen) zeigten Wirkung: Die Zahl der (wild lebenden) Katzen ist rückläufig. Nicht einfach gestaltete sich die Vermittlung von älteren Tieren, weil meistens nur junge Vierbeiner gewünscht sind.Unterstützt durch eine PC gesteuerte Präsentation mit vielen Fotos berichtete der Vorstand über Aktivitäten und Veranstaltungen im Jahr 2002. Info-Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Unterschriften-Aktionen (z. B. gegen Langstrecken-Tiertransporte und Tierversuche) stellten weitere wichtige Aufgaben dar. Im Ausschuss wird künftig Frau Blaich tatkräftig mitarbeiten; wie alle anderen ehrenamtlich, also ohne Vergütung.Den Finanzbericht für das Jahr 2002 erstattete Gerhard Seiz. Einnahmen und Ausgaben von jeweils knapp € 8.000,00 waren nahezu ausgeglichen, Rücklagen sind vorhanden; der Verein hat keine Verbindlichkeiten. Nach dem Bericht der Kassenprüfer "alles in Ordnung" erfolgte einstimmige Entlastung für Vorstand und Ausschuss.Herr Bürgermeister Bahmer brachte zum Ausdruck, dass die Stadt Ditzingen froh ist, einen aktiven Tierschutzverein zu haben und bedankte sich im Namen der Stadt für die Arbeit.Vorstand Bräu gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten des laufenden Jahres und eine interessante Diskussion über diverse Tierschutz-Themen folgte. Herr Flaig vom Landesverband konnte dazu wesentlich beitragen. Ein Ziel für 2003 ist, neue Mitglieder für den Tierschutzverein Ditzingen e. V. zu gewinnen. |
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| 2002 |
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Für die Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland haben sich Tierschutz- Organisationen seit Jahrzehnten eingesetzt. Im Mai 2002 wurde diese Forderung endlich erfüllt: § 20a des Grundgesetzes (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) ist ergänzt um 3 Worte "und die Tiere".Der Tierschutzverein Ditzingen, viele seiner Mitglieder und andere Tierfreunde aus Ditzingen und der Umgebung haben in der Vergangenheit durch Unterschriftenaktionen die Forderung TIERSCHUTZ INS GRUNDGESETZ aktiv unterstützt. An dieser Stelle dafür ein großes DANKESCHÖN an alle, die mitgewirkt haben. |
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Eine riesengroße Katze
war der Blickfang
bei der gemeinsamen Veranstaltung am 6. und 7. Juli 2002
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