Tagebuch

Sonntag, 14. Juni 2015, 15:30 Eine aufmerksame Ditzinger Bürgerin meldet sich über unser Notruf-Telefon: Eine Entenfamilie ist im Bereich der Ditzenbrunner Straße unterwegs. Zwei unser ehrenamtlichen Helfer "rücken aus".

 

Ein Entenküken ist in einen Abwasser-Schacht gefallen und wird trickreich gerettet und in Sicherheit gebracht.

 

Die weiteren vier Küken können relativ schnell eingefangen werden, was bei der Entenmama nicht gelingt. Diese durchquert einige Gärten und Grundstücke, geht zielstrebig zum Bach. Dort werden die fünf Enten-Küken in ihre Obhut zurückgegeben. Also "Happy End".

Auf dem Weg zum Wasser hat wohl eines der Enten-Küken den Anschluss zu Mutter und Geschwistern verpasst. Es irrte auf der Straße umher, um ein Haar wäre es von einer jungen Frau überfahren worden. Geistesgegenwärtig konnte sie ausweichen und schaute dann sofort nach, was denn da auf der Straße rumlief.

Ein Anruf bei uns und wir nahmen das Kleine erst einmal zu uns. Am nächsten Tag durfte es nach Mössingen in die Wildvogelauffangstation, wo es bereits von einem anderen Entenküken erwartet wurde.

Entenkinder brauchen ganz dringend den Kontakt zu ihren Artgenossen. In Mössingen werden die Tiere nun aufgepäppelt und wenn alles gut geht, dürfen sie in wenigen Wochen in die Freiheit. Es wird gezielt nach einem Ort gesucht, wo auch andere Enten leben und die Neuankömmlinge Kontakte knüpfen können.

Wir wünschen den Entchen viel Glück!

 

10.06.2015 BK

Neues von unseren Siebenschläfern

 

Am Sonntag den 10.5.2015  war es endlich soweit - unsere Siebenschläfer wurden ausgewildert!
Leider hat ein Tier es nicht geschafft, es ist im März gestorben - die anderen Vier sind topfit und quietschvergnügt.
Der Größte hatte die Nase schon am Deckel der Igelbox, in der wir die Tiere transportiert haben.  Kaum einen Spalt geöffnet, flitzte er raus und ab in den erstbesten Baum. Immer höher kletterte er und schaute dann von oben auf uns herunter.
Auch Nummer 2 ging es nicht schnell genug - Deckel auf und raus und ebenso gleich einen Baum bestiegen.
Die Beiden Anderen waren nicht so mutig. Man muss bedenken, dass die Kleinen ja als Babys zu uns kamen und mit Mutter Natur noch nicht viel Erfahrung haben.
Dann aber kam auch der Dritte , vorsichtig um sich schauend, aus der Box. Er lief langsam auf dem Boden, unsicher noch, was er tun sollte. Aber auch er brauchte nur 2 Minuten, bis ihm klar war, dass es auf einem Baum wohl doch sicherer sei. Also nichts wie hoch!
Nummer vier der Rasselbande mussten wir etwas bitten. Er verkroch sich unter dem Stroh und musste etwas "angeschubst" werden. Doch dann hatte auch er es geschafft, seine alte Bleibe zu verlassen und die Bäume zu erkunden!
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge standen wir da und suchten noch eine Weile die Bäume mit den Augen ab, um zu sehen, wo unsere Kleinen gerade waren.
Ein wunderschönes Erlebnis, zu sehen, wie diese Tiere eben doch wilde Tiere sind und in der Natur sofort wissen, was sie zu tun haben.
Wir wünschen ihnen alles Gute in der Freiheit und hoffen, dass sie ein langes und gutes Leben haben - und wer weiß, vielleicht lassen sie sich ja mal sehen, wenn wir sie dort besuchen?!

 

11.5.2015 BK

Liebe Tierfreunde,

 

hier mal ein unterhaltsamer Bericht:

 

Dieses Eichhörnle hat eine besondere Futterstelle entdeckt:

 

Ein Meisenknödel, also eigentlich Nahrung für gefiederte Tiere, hat es ihm angetan.

 

Weil das Foto durch die Fensterscheibe gemacht wurde, ist die Qualität nicht optimal; das Öffnen des Fensters hätte das Eichhörnle vermutlich gestört. Der "Oachkatzlschwoaf" ist trotzdem gut zu erkennen.

 

26.04.2015 GS