U R I A   e. V.

 

Liebe Tierschützer,

 

am 12. Oktober 2014 waren einige Leute vom Tierschutzverein Ditzingen beim Hoffest des Vereins Uria in Balingen. Der gemeinnützige Verein Uria e.V. setzt sich für eine neue Art der Tierhaltung ein, die sich an den Bedürfnissen der Tiere orientiert und nicht in erster Linie an wirtschaftlichen Interessen.

 

Mehrere Pressemeldungen über URIA in den letzten Monaten beziehen sich vor allem auf die Weigerung des Landwirts, den Tieren die gesetzlich vorgeschriebenen Ohrmarken anzubringen und seine Tiere statt dessen mit Microchips kennzeichnet.

 

Bei der Besichtigung des großzügigen Freilauf-Areals und der offenen Stallungen wurden wir von einem Mitarbeiter über das Anliegen des Vereins informiert. Wir haben erfahren, dass die Tiere im artgemäßen und ganzjährigen Familienverband leben. Das heißt, weibliche und männliche Tiere leben im Herdenverband zusammen, ebenso bleiben die Kälber bei ihren Müttern, so dass eine rein natürliche Lebensweise beibehalten wird.

Die notwendigen Schlachtungen, die zur Bestandsregelung und aus wirtschaftlichen Gründen nötig sind, werden so durchgeführt, dass möglichst keine Schmerzen, Angst und Leid für das zu schlachtende Tier und seine Herdenmitglieder auftreten.

 

Für diesen Zweck wurde von Ernst Hermann Maier die mobile Schlachtbox (MSB) entwickelt, sie ermöglicht dass die Rinder in gewohnter Umgebung auf der Weide getötet und dann abtransportiert werden.

Was den Tieren dabei erspart wird, ist einfach aufzuzählen:

  • Herausnehmen aus der vertrauten Umgebung

  • (oftmals langer) Transport in eine fremde Umgebung zum Schlachten

  • Ausstehen größter Ängste und Nöte bis zum Tod.

Nach unserem Rundgang waren wir auch auf dem Hoffest des Vereins, wo es neben Informationen vieles für das leibliche Wohl gab. Sehr zu empfehlen ist auch der Hofladen.

 

Alle Menschen von vegetarischer oder veganer Ernährung zu überzeugen, ist zwar eine gute Sache, wird jedoch auf absehbare Zeit nicht realisierbar sein und nur ein Wunsch bleiben. Das wissen wir, obwohl die Zahl der Menschen, die auf Fleisch verzichten, ständig steigt.

 

Die Bemühungen Einzelner, wie z. B. von Ernst Maier und seiner Familie, Massentierhaltung und Langstreckentransporte von "Nutztieren" zu vermeiden, sind wertvoll und verdienen Unterstützung.

Leider gibt es immer noch zu wenige Menschen, die sich für artgerechte Tierhaltung einsetzen.

 

Deshalb würde ich mich freuen, Sie zu ein paar Gedanken angeregt zu haben, was Sie selbst dazu beitragen könnten. Es ist vielen nicht bewusst, dass der Mensch Schuld an vielen Leiden der Tiere hat. Wenn jeder seinen Lebensstil ein wenig zu Gunsten der Tierwelt anpassen würde, bräuchten wir keine Massentierhaltung und genau das ist ein Ziel von Ernst Maier.

 

Matthias Ventz

 

 

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