Sehr geehrte Tierfreunde,

 

hier lesen Sie aktuelle Meldungen, Berichte und Informationen zu unserer Arbeit.

 

In der linken Navigationsleiste finden Sie die chronologisch sortierten Seiten.

 

Für Sie haben wir hier ein kleines "Archiv" mit Berichten und Tagebüchern der Vorjahre erstellt. Und manches, was Sie da finden, ist nicht unbedingt "Schnee von gestern" sondern durchaus lesenswert.

 

 

"Nachlese" Mitglieder-Jahreshauptversammlung vom 28. Februar 2020

 

Danke an alle Teilnehmenden unserer Mitglieder-Jahreshauptversammlung am 28. Februar. Unser Vorstand berichtet über das Vereinsgeschehen von 2019 und informiert über Aktivitäten in diesem Jahr.

 

Stadtrat M. Grossmann richtet als Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Ditzingen seine Dankesworte an den Verein. Er spricht seine Anerkennung aus, die ja auch durch den Bürgerpreis dokumentiert wurde. Die Vereinsarbeit beeindruckt und zeichnet sich dadurch aus, dass der Vereinszweck ausgerichtet ist, für andere da zu sein. Herr Grossmann zeigt Respekt für das Engagement und die tolle Jugendarbeit. Positiv wird von ihm auch das "Highlight" Taubenturm erwähnt. Ein Zuwachs der Mitgliederzahlen, den es beim Tierschutzverein seit Jahren gibt, kann nicht als selbstverständlich angesehen werden. Sehr erfreulich ist, dass der Verein keine finanziellen Sorgen hat. Herr Grossmann ermuntert, weiter so aktiv zu sein und auch Aufgaben zu übernehmen, die eigentlich Sache der Stadt sind.

 

L U P I

 

Die Vorgeschichte von Lupi:

 

Man(n) kann es manchmal wirklich nicht glauben, was man liest oder sieht, aber wenn es vor der eigenen Türe passiert - dann glaubt man es.... Ein Bericht von unserer Freundin Laura aus Rumänien.

Eine Nachbarin von ihr hörte es in einer zugebundenen !! Tüte am Straßenrand jammern, die Neugier siegte und sie schaute sich den Müllbeutel genauer an - der kleine Welpe Lupi war das Ergebnis. Da sie den Kleinen nicht behalten konnte, setzte sie ihn in einen Eimer auf den Gehweg. Luft bekam er jetzt ja wenigstens. Laura hörte davon und machte sich sofort auf den Weg, ihn zu sich zu nehmen, obwohl auch bei ihr eigentlich kein Platz mehr frei war. Der Welpe ist ca. Mitte Juli 2019 geboren.

 

Lupi ist ganz typisch Welpe, mit allen Hunden verträglich, er kennt Katzen und Hasen und liebt Kinder. Natürlich hat er noch viel Blödsinn in seinem Köpfchen, so wie alle Welpen. Er braucht eine solide, liebevolle Grunderziehung. Lupi ist seit 6. Dezember 2019 in einer Pflegestelle bei uns.

 

Update vom 2.2.2020:

Lupi, der Hund aus der Mülltüte!

 

Das Wichtigste in Kürze: Das Ellenbogengelenk seiner linken Vorderpfote wurde im Babyalter durch rohe Gewalt schwer beschädigt, vermutlich durch Tritte oder Schläge! Fast ein Wunder, dass Lupi die Pfote überhaupt so gut einsetzt.

Leider stellte sich jetzt noch heraus, dass zwei Knochen im Vorderlauf nicht gleichmäßig wachsen, sich somit die Pfote nach innen dreht. Um ihm Komplikationen, wie Fehlstellung und dauerhafte große Schmerzen zu ersparen, ist eine Operation kurzfristig dringend notwendig. Die Kosten werden im vierstelligen Bereich sein!

Deshalb benötigen wir für diesen tapferen, herzigen "Lupi" finanzielle Unterstützung durch liebe Tierfreunde, um ihm ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen. Sein Start ins Leben war hart. Jetzt hat er Besseres verdient.

Spenden bitte auf unser Konto mit dem Stichwort "Lupi". Im Namen von Lupi bedanken wir uns recht herzlich. Sollten mehr Geldspenden gutgeschrieben werden als für die Tierarztkosten/OP notwendig sind, werden wir die Beträge für unsere andere Tierschutzarbeit einsetzen.

 

Spendenkonto:  IBAN: DE63 6039 0300 0030 5640 00

BIC: GENODES1LEO  Volksbank Leonberg-Strohgäu eG

 

Weitere Möglichkeiten für Geldspenden sind hier beschrieben.

 

N E U E   I N F O :

 

Am 19.02.2020 war es endlich soweit: Pflegefrauchen und Lupi machten sich auf den Weg nach Wiesloch, um den Spezialisten und orthopädischen Tierarzt endlich persönlich kennen zu lernen. Dieser hat nach eingehender Prüfung der Röntgenbilder, div. Videos zur Bewegungsanalyse, so wie gründlichem Check von Lupis linker Vorderpfote entschieden, dass im Moment keine OP durchgeführt wird. Aus heutiger Sicht würde dies keine wirklichen Vorteile bieten. Da Lupi die Pfote nicht komplett strecken und belasten kann, ist auch die Belastung auf dem Handwurzelgelenk nicht so groß, wie gedacht.

Der Spezialist möchte verhindern, dass der gesunde Knochen durch eine OP eine gewisse Instabilität erhalten würde, was für einen so aktiven, energiegeladenen Hund dramatisch wäre. Der Aufbau der Muskulatur durch Physiotherapie, so wie die Beobachtung der Beweglichkeit des Handwurzelgelenkes sind jetzt erst einmal wichtiger und sinnvoller.

Wenn der Bube ausgewachsen ist,werden wir nochmal den Weg in die orthopädische Klinik machen und dann wird der Arzt entscheiden, ob eine OP ratsam ist, oder er durch andere Maßnahmen, wie z. B. Wassertraining / Physiotherapie besser unterstützt werden kann. Lupi wird immer gewisse Probleme mit seinem Vorderlauf haben, da das Ellenbogengelenk definitiv nicht wieder hergestellt werden kann.

 

Um so glücklicher sind wir, dass Lupi "seine Menschen" gefunden hat! In den nächsten Wochen wird Lupi langsam an die neue Familie gewöhnt, um dann endgültig umzuziehen.

 

Für Ihre Spenden danken wir ganz ganz herzlich!! Sie helfen uns, die Kosten für bisher erfolgte und künftige Behandlungen, Röntgenbilder, sowie Physiotherapie und die Kastration, zu tragen.

 

Nicht verbrauchte Spendengelder bleiben für Lupi's weitere Behandlung reserviert, bis sicher ist, ob Lupi in einigen Monaten eine OP benötigt oder nicht.

 

 

11. Februar 2020 BK

 

Dieses ca. 7 - 10 Tage alte Feldhasenkind, das uns am Sonntag gebracht wurde, konnte ich gestern einer kompetente Pflegestelle übergeben.Die etwas turbulenten Fahrt durch Sturm "Sabine" hat es gut verkraftet Das gerade mal 190 Gramm leichte Tier bekam am Treffpunkt einen noch kleineren Hasenkumpel, was für die beiden Tiere ein großer Gewinn ist.

 

Die Tiere werden nun in der Pflegestelle gepäppelt, bis sie groß genug sind, dass sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. An dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN!

 

Der beste Weg allerdings: Bitte Jungtiere, wenn irgend möglich, am Fundort lassen! Die Mutter kommt in aller Regel und kümmert sich um ihr Junges. So hat der Nachwuchs die beste Überlebenschance.