Eine herrenlose Katze erzählt....

Katzenfutterstelle auf dem Feld

 

Liebe Tierfreunde,

 

ich möchte mich und meine Freunde kurz vorstellen;

einen Namen haben wir alle meist nie bekommen.    

Ich lebe schon ewig draußen auf der Straße, in Scheunen, Schuppen und auf dem Feld. Ursprünglich komme ich von Menschen, und etwas Zutrauen habe ich zu Menschen schon noch. Leider hat sich nie jemand um mich gekümmert, weshalb ich jahrelang alleine Junge bekommen habe, die nun auch mit mir hier draußen leben. Die meisten Kleinen sind aber immer schnell gestorben. Vor allem im Winter ist es sehr hart, genügend Essens-Abfälle oder ein paar Mäuse aufzutreiben. Oft bin ich dann sehr abgemagert und habe großen Hunger. Wo ich mich bei wochenlanger Kälte und Regen verstecken soll, weiß ich auch oft nicht so genau. Ich habe kein Katzenkörbchen oder ein warmes Wohnzimmer. Und wenn ich krank werde oder verletzt, quäle ich mich lange, in der Hoffnung, ohne einen Tierarzt wieder gesund zu werden. Viele meiner Freunde sterben dann leise und unbemerkt. Da wir immer wieder viele Junge bekommen, reicht die Nahrung oft nicht für uns alle, und viele kleine Katzen sterben vor Hunger, Krankheit und Kälte. Und auch die Katzenmütter sind nach den vielen Babys oft so ausgezehrt  und müde, dass sie oft nicht lange leben.

 

Einen Glücksfall, auf den wir alle insgeheim hoffen, gibt es in unserem Leben aber: den Tierschutzverein Ditzingen.

Wenn die ehrenamtlichen Mitarbeiter mal auf uns aufmerksam werden, hat die größte Not für uns ein Ende ! Je nachdem, wie die Möglichkeiten vor Ort sind, wird ein Futterhäuschen aufgebaut, ein Schlafplätzchen in einer Scheune eingerichtet, regelmäßig Katzenfutter gebracht. Und wenn man krank ist, wird man sogar zum Tierarzt gebracht. Sofort werden wir alle kastriert bzw. sterilisiert, so dass wir nicht weiter unkontrolliert Junge bekommen - die dann ja auch wieder ein hartes Straßenleben hätten. Da ich und meine Freunde nie in einer Wohnung waren und eher scheu zu den Menschen sind, möchten wir oft gar nicht mehr bei einem Menschen in einer engen Wohnung leben. Aber mit einer Betreuung draußen in Freiheit kommen wir sehr gut klar. Wenn man "seine Pflege-Menschen" dann mal kennt, fassen wir doch oft wieder Vertrauen und lassen uns auch mal vorsichtig streicheln.

 

Wenn auch Sie uns helfen möchten, freuen wir uns riesig !

Helfen / Spenden / Mitgliedschaft

 

 

Viele Grüße und “dankeschön” sagt die namenlose Katze

 

Großer Hunger an der Futterstelle...

P.S.: Wer sich bereit erklärt, eine Futterstelle in "Wald oder Wiese" zu betreuen, bitte melden Sie sich bei uns. Wir suchen immer "wetterfeste" Mithelfer an den Futterstellen. Wir freuen uns über jede zuverlässige Mithilfe !